Sonntag, 12. März 2017

|Rezension| Evermore #2 - Der blaue Mond von Alyson Noel

Preis: € 8,99 [D] (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 384
Reihe: 2/6

Inhalt:
Ever und Damen lieben sich über alles und ihre Liebe ist so unsterblich wie sie selbst. Doch Damen wird merkwürdigerweise krank und er wirkt nicht mehr wie er selbst, bis er sich sogar gegen Ever wendet. Noch dazu kann Ever den neuen Schüler Roman nicht ausstehen und obwohl der Rest der Schule von seiner fröhlichen Persönlichkeit angetan ist, hat sie ein merkwürdiges Gefühl in seiner Nähe. Ever muss ein Heilmittel für Damen finden, wofür sie Hilfe im Sommerland sucht und dort von dem „blauen Mond“ erfährt, der die Kraft hat, alles rückgängig zu machen, sogar den Tod ihrer Eltern. Ever muss sich entscheiden, was sie machen soll und wem sie vertrauen kann.

Meinung:
Ever tritt in diesem Teil offener auf und fühlt sich jetzt wohler in der Öffentlichkeit, da sie durch Damen nicht mehr alle Gedanken in ihrer Umgebung hören muss.

Ich muss wirklich sagen, dass dieser zweite Band wesentlich besser war als der erste Teil.
Das fängt schon beim Schreibstil an, er ist viel schöner und die Handlung kommt viel realistischer herüber.

Ich lernte Ever und auch ein wenig Damen besser kennen und obwohl einige Szenen dabei waren, die durchaus kitschig wirken konnten, empfand ich sie nicht als solches. Das zeigt wieder, dass die Geschichte diesmal viel authentischer und nicht zu abgespaced beschrieben wird.

Außerdem konnte ich das Buch aufgrund viel Spannung flüssig und mit Freude lesen, obwohl es anfangs noch recht langweilig war.
Es hat mich ganz ehrlich überrascht, dass das Buch so viel besser als der erste Band war und obwohl der Suchtfaktor, den man sich von einem guten Buch erhofft auch hier nicht eintrat, hatte ich Spaß dabei, die Geschichte zu lesen.

Da sich zwischendurch einige Stellen in die Länge zogen, konnte ich das Buch zwar relativ schnell lesen, aber nicht viel auf einmal. Ich musste immer wieder eine Pause einlegen.

Das Potenzial der Idee wurde in diesem Teil auf jeden Fall ausgebaut und genutzt.

Fazit:
Der zweite Teil ist eine wirklich gelungene Fortsetzung, die das zuvor ungenutzte Potenzial der Idee, die hinter der Geschichte steckt, dieses Mal nutzt und gut umsetzt.